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Evakuierungsübung am 31.05. 2005



8.20 Uhr Alarm - die Polizei wird informiert. Die Telefonkette wird aktiviert.

Über die Fluchtausgänge verlassen die Schülerinnen das Gebäude und sammeln sich kurz an den vorher besprochenen Stellen. Sofort nach Überprüfung der Klassen auf Vollständigkeit verlassen die SchülerInnen das Schulgelände in Richtung Kirche. Die ersten Polizeieinsatzkräfte sind schon vor Ort und begleiten die Kinder zur Kirche.

8.27 Uhr

Das Schulgelände ist geräumt. Die Polizei hat die Straße abgesperrt, damit die Kinder die Straße ungehindert überqueren können.

8.35 Uhr

Alle SchülerInnen treffen wohlbehalten in der Kirche ein. Erneute Kontrolle auf Vollständigkeit der Kinder und Information an die Polizei.

8. 55 Uhr

Zurück in der Schule. Wir stellen uns im Pausehof auf. Zwei Klassen der Nachbarhauptschule nehmen auch an unserer Übung teil   

Die inzwischen ebenfalls informierte Berufsfeuerwehr sorgt für eine Überraschung.Mit Blaulicht und Sirene fährt ein 5 Wagen starker Löschzug in den Pausehof. In Windeseile wird Frau Escherich, unsere Sekretärin, aus dem 1. Stock über eine Korbleiter in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wird der Wasserschlauch zusammengeschraubt und die erste Wasserfontaine spritzte weit über das Schuldach hinaus. Anschließend durften die SchülerInnen die Feuerwehreinsatzwägen besteigen, besichtigen und bei den Feuerwehrmännern Informationen einholen.

9.20 Uhr

In der Aula lobte Herr Eichstetter, unser zuständige Kontaktpolizist und Herr Dürr von der Feuerwehr das vorbildliche Verhalten der Kinder. Dank der ausführlichen und kindgerechten   Erklärungen seitens der Polizei und der Feuerwehr werden Ängste der Kinder im Vorfeld minimiert.



Zwei Feuerwehrmänner zeigten den Schülern wie sie im Ernstfall gekleidet sind. Sie sehen aus wie Wesen von einem anderen Stern. Den Schülern wird die Brandhaube, eine Atemschutzmaske gezeigt. Einige  Kinder erklären sich bereit, die Haube  aufzusetzen. Währenddessen wurde von einigen Feuerwehrmänner ein Gruppenraum verraucht. Zum Schluss zeigten die Feuerwehrmänner den SchülerInnen wie sie mit voller Ausrüstung und Atemmaske in diesen Raum hineinkriechen, um der Gefahr des Rauches zu entkommen.


Unter großem Applaus verabschiedeten die Kinder die Einsatzkräfte der Polizei und der Berufsfeuerwehr .Es war ein sehr informativer und interessanter Vormittag.


Weitere Evakuierungsübungen sind im nächsten Schuljahr geplant. Im Ernstfall, z. B. Brand, Bombenfund, Amoklauf muss damit gerechnet werden, dass andere nicht kalkulierbare Faktoren (Angst, Panik, usw.) hinzukommen.  Es ist sinnvoll, eine solche Maßnahme der Evakuierung durchzuführen, um zu kontrollieren, ob Telefonketten usw. funktionieren. Im Ernstfall würden Sie über die Telefonkette informiert werden,  an welchem Sammelpunkt Sie Ihr Kind abholen könnten. Die Anfahrt zur Schule wäre in diesem Fall auf jeden Fall zu unterlassen, da die Kinder sich nicht mehr in der Schule befinden und Rettungskräfte behindert würde

Nach einer Stunde und 20 Minuten wurden über unsere Telefonkette ca. 70 % der Eltern erreicht.

Eine gute Quote. Eine eindringliche Bitte an dieser Stelle, bitte melden Sie der Schule und Ihrem Klassenelternsprecher zuverlässig, wenn sich Ihre  Telefonnummer geändert hat, damit unsere Telefonkette immer auf dem aktuellsten Stand ist.

Grundschule an der Walliser Straße, München