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Aufgschaut


Aufgschaut" - ein Polizei - Kurs für Kinder zur Selbstbehauptung und Zivilcourage!

Nur miteinander lässt sich ein derart kniffliger Knoten lösen.



Einen Knoten dieses Ausmaßes zu lösen, ist nicht leicht. Jeder hat eine andere Idee. Und so kommen wir schnell zu dem Schluss: Es geht nur gemeinsam.Aber wie gelingt es am besten?Bereits hier merken wir: Wenn wir ein Problem bewältigen müssen, heißt es: (miteinander) sprechen, (sich gegenseitig) zuhören, (Problem) sehen, nachdenken und nicht zuletzt Hilfe holen.Diesen neuen Trick werden wir bei den nächsten Übungen immer wieder anwenden lernen!


Und wieder müssen wir eine neue Aufgabe bewältigen. 16 Schüler sollen auf möglichst wenig Stühlen stehen.Wir stellen uns auf unsere Stühle, rücken etwas zusammen und nach und nach werden die frei werdende Stühle entfernt. Unser Ergebnis: 16 Schüler stehen auf 9 Stühlen.Doch ist das wirklich unsere beste Leistung? Schaffen wir nicht noch mehr Stühle zu entfernen?



Aber wie stellen wir das an?Und so denken wir an unseren neu gelernten Trick, mit dem wir so gut zusammen gearbeitet haben!

Wir betrachten das Problem, besprechen unsere Ideen, ...finden gemeinsam eine Lösung und ...arbeiten zusammen!


16 Schüler auf 6 Stühlen. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen!


 


Ein Tornado wirbelt viele Blätter herum. Manchmal die mit grünen Pullis oder blauen Hosen, manchmal die mit blonden Haaren.

Doch wenn wir uns nach dem Spiel Gedanken darüber machen, wer am erfolgreichsten einen freien Platz ergattert hat, stellen wir Erstaunliches fest: Nicht die Kinder, die schnell und stürmisch losgerannt sind in der Hoffnung einen freien Platz zu ergattern, waren letztlich die erfolgreichsten. Kinder, die überlegt und gezielt einen Platz angesteuert haben, waren die Gewinner.

Und wie verhält es sich bei unserem Feueralarm? Warum stellen wir uns zunächst an und gehen dann erst gemeinsam zu unserem Sammelpunkt, anstatt einfach loszurennen?Wir merken schnell, dass es wie bei unserem Tornado-Spiel ist: Zuerst überlegen und dann in Ruhe handeln, bringt uns schneller und sicherer an ein Ziel als ein überstürztes und unüberlegtes Handeln.Aber auch die Erwachsenen halten sich nicht immer an diesen Grundsatz. So erfahren wir von der Polizei, dass selbst bei der Polizei die Mitarbeiter an ein ruhiges und überlegtes Handeln erinnert werden müssen. Denn nicht umsonst wurde in ihren Einsatzwagen ein Aufkleber angebracht: "Fahr langsam - es eilt!"

Stopp sagen - schwerer als man denkt


Und schließlich proben wir auch den Ernstfall: Wie verhalten wir uns, wenn jemand uns zu nahe kommt?Ein schüchternes Stopp! Das will ich nicht! beeindruckt nicht jeden!Aber wie kann man sein Stopp! deutlich ausdrücken? - Gar nicht so leicht!

 


Die Körperhaltung muss erst einmal geübt werden. Ein Schritt nach vorn, dabei einen festen Stand halten, ...... und schon kann ich nicht mehr so leicht umgeschubst werden!



Dazu rufen wir laut Stopp! Unsere Hand zeigt den Bereich an, den niemand ohne unsere Zustimmung überschreiten darf!


Doch wie verhalten wir uns, wenn unser lautes Stopp nicht reicht?Wann darf man schon einmal gegen einen Polizisten treten und dazu laut um Hilfe schreien? Begeistert nehmen die Schüler die Gelegenheit wahr und üben dabei sich für den Ernstfall zu rüsten!

   


Am Ende fassen wir unsere Ergebnisse noch einmal zusammen. Schlagen, treten, beißen, wegrennen und Hilfe holen - alles ist erlaubt und richtig, wenn du angegriffen wirst und dich verteidigen musst!Sich zu verteidigen kann man lernen - das zeigen uns diese starken Kinder!


Verantwortlich: Tina Müller

Grundschule an der Walliser Straße, München