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Wie die Stadt München zu ihrem Löwen kam

 

Ein mittelalterliches Theaterspektakel wurde anlässlich des Stadtgründungsfestes von den Schüler der Grundschule an der Walliser Straße gemeinsam mit Frau Ackermann, einer externen Theaterregisseurin und Theaterpädagogin entwickelt.

Das großes Theaterspektakel wurde drei Mal aufgeführt. Die Aufführungen fanden am 28. Juli 2008 um 19.00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Fürstenried West, am 29. Juli um 10.30 Uhr auf dem Marienplatz in der Innenstadt im Rahmen des "Lesefests mit Münchner Sagen"  der Lesefüchse e.V. und zum Schluss für alle Schüler der Grundschule in der St. Matthias Kirche statt.


Verschiedene Arbeitsgemeinschaften brachten sich ein und ein stimmiges Theaterstück entstand.

Die Rahmenhandlung inszenierte Frau Müller mit ihrer Theater-AG, Frau Runyai suchte Tanz- und Gesangseinlagen für ihre Chor-AG, Herr Winkler studierte mit der Ganztagesklasse ein Gesangsstück ein, Frau Lutz übte mit den Kindern der Sport - AG artistische Einlagen ein und Frau Ackermann erarbeitete das Kernstück der Sage szenisch.


Die Rahmenhandlung bildete ein mittelalterliches Markttreiben in der Innenstadt München mit Marktfrauen, Jongleuren, Handwerkern und einer Schauspieltruppe, die mit Hilfe aller eine abenteuerliche Sage darstellte.

Der Inhalt der Sage umfasste die Geschichte wie Herzog Heinrich zu seinem Löwen kam. Die Schlussepisode stellte den Einzug des Herzogs in die neu gegründete Stadt München mit seinem Löwen dar.


Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich Herzog Heinrich 



Als "Belohnung" erhielten alle Darsteller der Sage eine Brezen vom Brezenreiter. Ein schöner alter Brauch, den es seit 1801 in München nicht mehr gab. Hoffentlich wird diese soziale Einrichtung jedes weitere Lesefest begleiten. Auch die Kinder, die das gut organisierte Lesefest besuchten, durften sich eine Brezen nehmen, denn Zuhören macht hungrig.





Verantwortlich: Anita Bock



Pressemitteilung

Die Ganztagsschule an der Walliser Straße 5 hat sich anlässlich des 850. Stadtgeburtstages etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

Ungefähr 50 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen studieren mithilfe von Lehrkräften und einer Theaterpädagogin seit März 2008 ein aufwändiges Spektakel mit dem Titel "Wie die Stadt München zu ihrem Löwen kam" ein.

 

Die Schülerinnen und Schüler entwickelten durch Improvisation ein mittelalterliches Treiben, wie es sich wohl vor ungefähr 850 Jahren in München zugetragen haben könnte: Das Münchnerische Markttreiben am frühen Vormittag mit zänkischen Verkäufern, hochnäsigen Käufern, schnellen Taschendieben und einem rabiaten Bader. Eine Gauklertruppe führt ihr Können vor, bunte Tänzer wirbeln über den Marktplatz.


Plötzlich tritt eine wandernde Schauspieltruppe auf, welche die Geschichte von Herzog Heinrich und seinem Löwen darstellt. Eine spannende Geschichte, in der phantastische Figuren auftreten: ein Löwe, ein Drache und sogar der Teufel höchstpersönlich!


"Mit dem Theaterprojekt möchten wir Kinder in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit, ihrer Konzentrationsfähigkeit und sozialere Kompetenz fördern. Darüber hinaus wird durch die Zusammenarbeit vieler Kinder das Gemeinschaftsgefühl an der Schule verstärkt. Die mittelalterliche Aufführung lässt die Schülerinnen und Schüler die Historie ganzheitlich erleben. Auf diese Weise können sie sich leichter mit der Münchner Geschichte identifizieren.


Ohne die finanzielle Unterstützung der Hit-Stiftung hätte sich die Grundschule an der Walliser Straße das Projekt und die professionelle Federführung durch Theaterpädagogin Christine Ackermann nicht leisten können.


Verantwortlich: Theaterpädagogin Christine Ackermann und Anita Bock

Grundschule an der Walliser Straße, München