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Wie die Kutsche auf die Schiene kam ...


Am Donnerstag, den 15. März besuchte die Arbeitsgemeinschaft Museum das Verkehrszentrum des Deutschen Museums am Bavariapark.


Zuerst hörten wir etwas zum Bau dieses Museums.



Dann bekamen wir eine Führung zum Thema "Wie die Kutsche auf die Schiene kam".

Wir erfuhren etwas über die Ursprünge des Reisens. Dieser Sattel wurde in Ägypten als Reit- und Tragsattel für ein Dromedar verwendet:


   


Die Reisewege im römischen Reich sahen anders aus als unsere heutigen!


   


Wie reiste man früher in einer Kutsche? Das konnten  wir sogar ausprobieren. Diese Kutsche mit Simulator ließ uns erahnen, wie anstrengend längere Fahrten sein konnten!


 


Der Kutsch- und Reisewagen "Hannibal", in dem bis zu 11 Personen Platz fanden, fuhr bei der ersten kontinentalen, von Pferden gezogenen Eisenbahn von Linz nach Budweis. Sie nahm 1832 den Personenbetrieb auf. Pferdebahnwagen waren das Bindeglied zwischen der Straßenkutsche und dem Eisenbahn- Abteilwagen:


     


So sah die Dampflokomotive "Rocket" aus. Sie war Siegerin des ersten Lokomotivrennens der Welt, das 1829 anlässlich der geplanten Eisenbahn von Liverpool nach Manchester nahe dem Ort Rainhill veranstaltet wurde.


 


Wir erfuhren, wie man früher mit der Eisenbahn reiste, und wie die ersten Schienen aussahen:


   


Dann durften wir in einen "Bahnpostwagen für Personenzüge" klettern. Hier wurde 1848 während der Fahrt die Post sortiert:


 


Zum Schluss der Führung erforschten wir die "Schnellzuglokomotive Gattung S3/6", die 1912 von J.A. Maffei in München hergestellt wurde. Sie gilt aufgrund ihrer Eleganz als die schönste Schnellzuglokomotive ihrer Zeit. Wir erfuhren auch, welche Unmengen Kohle und Wasser diese für ihre Fahrt benötigte und wie raffiniert das Wasser nachgefüllt wurde:


     


Nach der Führung wartete ein weiteres Highlight auf die Kinder, sie durften eine S-Bahn fahren. Es war gar nicht so einfach, die Bahn direkt am Bahnhof zum Stehen zu bringen - das erforderte schon ein wenig Geschick!




Auch das Lenken eines Autos erwies sich als sehr schwierig, vor allem, wenn im Stadtverkehr Autos entgegenkommen!



Zum Schluss entdeckten wir noch viele andere interessante Fahrzeuge - die Zeit im Museum verging wie im Flug und leider mussten wir uns wieder auf den Rückweg machen...


     



Verantwortlich: Nicole Hultzsch

Grundschule an der Walliser Straße, München