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Stadtkinder - Förderung der Nähe zur Natur


Mein Name ist Ulrike Thoma. Ich bin Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogin und seit 4 Jahren an der Walliser Grundschule im Einsatz.


Ich bin Mutter zweier Töchter, Tagesmutter zweier Jungs,  in der Nachbarschaftshilfe unterwegs und seit meiner Jugend im Landesbund für Vogelschutz ehrenamtlich aktiv.


In meiner  Kindheit hatte ich das große Glück, mit meinen naturverbundenen Großeltern viel Zeit draußen verbringen zu dürfen. Wie mein Vater schon in einem Gedicht schrieb:      


                 ...  Mit ihrem guten Opa fand

                 sie spielend leicht die heiße Spur,

                 in ihr geliebtes " Zwergenland",

                die Köstlichkeiten der Natur.  

                Sie ist vertraut mit ihren Zwergen,

                nennt sie mit Namen, kennt sie all,

                in Wald und Flur und auf den Bergen,

                die Blumen, Pflanzen ohne Zahl.

                Jedoch,  was wär Frau Floras Pracht,

                wär nicht der Tiere bunter Reigen,

                der Vögel Zwitschern in den Zweigen,

                das uns das Herze singen macht.

                Hier fühlt Schneewittchen sich zu Haus

                bei Amsel, Drossel, Fink und Specht,

                drum zieht sie in den Wald hinaus

                und kämpft für Vogelschutz und Recht....


Ein Wink des Schicksals war es wohl, als mich Herr Inderst fragte, ob ich Interesse hätte, an seiner Grundschule eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen.  Ich empfinde große Erfüllung und Dankbarkeit bei meiner Arbeit, die Liebe zur Natur und zu Kindern verbinden zu können.


Naturpädagogik steht für:


    - Basteln mit selbst gesuchten Naturmateriealien;

    - Gestalten mit Dingen, die die Natur uns gibt; 

    - im Spiel Pflanzen und Tiere kennen lernen; 

   -  die Natur mit allen Sinnen erforschen;

   -  wir singen, dichten, erzählen und experimentieren


Die Kinder finden Zeit und Raum für Naturbegegnung, Naturbeobachtung und  Naturerlebnis.  


Weitere Ziele sind:     


   - Anregung der Fantasie

   - Stärkung des Selbstbewusstseins

   - Zeit für Ruhe und Kommunikation                                                     

   - und Wertevermittlung sowie Achtsamkeit.  Dabei wird den Kindern ein verantwortungsvoller

     Umgang mit Lebewesen und der Umwelt näher gebracht.


Ganz nach dem Motto:


    "Was ich kenne, das schätze ich, und was ich schätze, das schütze ich."  Dies ist letztlich

    auch mit einem bewussteren Umgang der eigenen Person verbunden.






Verantwortlich: Stefan Inderst, Stand: 18.August 2017

Grundschule an der Walliser Straße, München