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Grundschule an der Walliser Straße, München: AG Computer und Technik

Peru


Die Geschichte:


Präkolumbische Zeit

Die ersten Einwanderer kamen etwa 20.000 bis 10.000 v. Chr. in das heutige Peru. Die ältesten bisher bekannten Monumentalbauten stammen aus der Zeit um 3200 v. Chr. Stufenförmige Pyramiden, Prozessionsstraße und eingefasste Höfe fanden sich in Sechin Bajo im Casmatal, 370 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima. Die 1992 entdeckte Stätte wird seit 2003 von deutschen Archälogen untersucht.


Als gesichert kann gelten, dass Mais, Erdnüsse, Maniok und Kürbisse angepflanzt und künstliche Bewässerungssysteme angelegt wurden. In Grabungsschichten aus der Zeit 1700 v. Chr. fanden sich zudem zahlreiche Ritzzeichnungen.


Sie stellen Mischwesen aus Kaiman und Mensch dar. Da französische Archäologen im Osten Ecuadors Überreste einer Kultur fanden,die gleichfalls den Kaiman darstellte, und die auf 2450 v. Chr. datiert wurden, können kulturelle Einflüsse aus dem Dschungelgebiet die Kultur von Sechin inspiriert haben. In den Anden konnten jedenfalls keine Kaimane leben, daher liegt in jedem Fall der Verdacht nahe, dass diese Kultur aus dien Niederungen am Ostrand der Anden stammte. Die bis vor wenigen Jahren frühste bekannte Hochkultur war die der Chavin de Huántar, die zunächst auf die Zeit von 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. datiert wurde. Neue Untersuchungen haben inswischen eine Existenz bereits um 1200 v. Chr. nachgewiesen.


Die Nazca-Kultur, heute vor allem durch die Nazca-Linien bekannt, entwickelte sich von ca. 200 v. Chr. bis rund 600 n. Chr. in der Gegend um Nazca. Um den  Titicacasse lässt sich die Tiahuanaco-Kultur nachweisen, deren älteste Spuren aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammen. An der Küste entstanden im Bewässerungsgebiet der Andenflüsse im ersten Jahrtausend n. Chr. differenzierte Kulturen wie die der Moche in der Region um Lambayeque. Vor dem Inkareich war Chan Chan als Hauptstadt der Chimú eine Großstadt mit entwickelter städtischer Kultur. 2018 wurden Spuren gefunden von mehr als 100 Kindern, die von den Chimú rituell getötet und aufgebahrt, also geopfert wurden.


Das Reich der Inka entstand um 1200 und umspannte bis 1532 große Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Die auf den Hochebenen Perus gelegene Stadt Cusco war die Hauptstadt. Am 24. Juli 1911 entdeckte eine Expedition unter Leitung von Hiram Bingham in den Anden die Ruinenstadt Machu Picchu.

Wappen von Peru


Fahne von Peru


geschrieben von Erik